Dreh- und Angelpunkt des Studiums: wie läuft die Projektarbeit ab?
Die Projektarbeit ist das zentrale Element der Studiengänge. Neben der akademisch formalen und inhaltlichen Aufbereitung des Themas sind v.a. auch die Unternehmensrelevanz und Praxisorientierung des Lösungsansatzes wesentliche Bewertungselemente.
Die Projektbearbeitung ist dreistufig aufgebaut: Jeder Student definiert innerhalb eines 3-Phasen-Modells ein Projekt für sein Unternehmen, mit dem er sich während des Studiums fortlaufend befasst, und das in einzelnen Arbeiten dokumentiert wird. Theorie und Praxis werden verzahnt.
Ausgangsbasis des Studiums ist die IST-Analyse. Auf dem Resultat der Analyse basiert die Definition des Projekts (Ziele, Fokus, Methodik).
Die Studienarbeit – als zweiter Schritt des Projektes – stellt die wissenschaftlich theoretische Fundierung des Projektes dar. Bei aller Praxisorientierung wollen wir die Projektarbeit mit theoretischen Modellen und wissenschaftlicher Reflektion begleiten.
Der gesamte Prozess der Projektarbeit wird durch kontinuierliches Coaching und fachliche Beratung begleitet. Die Steinbeis-SMI hat ein Team von Fachbetreuern und Projektcoaches aufgebaut, das die Studenten – neben unseren Professoren – permanent unterstützen und beraten. Hinzu kommen der Input und die Expertise der Kommilitonen in den Projekt-Kolloquien.
Mit der abschließenden Thesis transferiert der Student sein Wissen in die Praxis. Er erarbeitet konkrete Lösungen für seine Organisation: Insbesondere innovative Strategien, kluge Organisationsformen, moderne Managementsysteme – Wege zu mehr Wettbewerbsfähigkeit.
So werden Karrieren gemacht
Mit der Projektarbeit und dem Ergebnis empfiehlt sich der Student für eine höhere Position im Unternehmen. Die Projektaufgabe soll so gefasst sein, dass das Projekt über den derzeitigen Aufgaben- und Verantwortungsbereich hinausgeht. Die Projektarbeit ist Visitenkarte und Empfehlung für den nächsten Karriereschritt. Mit ihr demonstriert der Student, dass er in der Lage ist, angestrebte Aufgaben auch tatsächlich zu bewältigen. Er beweist damit die Fähigkeiten, die er für die avisierte Position benötigt. Denn Karriere machen bedeutet auch, sich die geeignete Position innerhalb des Unternehmens zu suchen, in der man seine Talente und Stärken voll entwickeln kann, kurz gesagt: für die man „der richtige Mann“ bzw. „die richtige Frau“ ist.

