"Deswegen glaube ich, dass man vielleicht auch ein bisschen verrückt sein muss."

Frankfurt/M., September 2015

MASTER ABSOLVENTIN STEFANIE FALTE IM INTERVIEW (gekürzt)

Hi Steffi. Erzähl uns doch ein wenig über dich.

Gern. Ich bin 34 Jahre alt und lebe seit 14 Jahren im Frankfurter Raum, davon seit etwa 8 Jahren direkt in Frankfurt. (...) Eine Ausbildung zur Gestalterin für visuelles Marketing hat mich nach Frankfurt gebracht. So bin ich während meines Studiums zu D&B INTERACTIVE gekommen.
In dem einen Jahr als Werkstudentin im Account Management für Digitales konnte ich gut genug überzeugen, um als Junior Account Managerin eingestellt zu werden.
Das ist nun etwa dreieinhalb Jahre her. Heute bin ich Senior Account Managerin und betreue eine große Bandbreite an Kunden aus verschiedensten Branchen. Diese Vielfältigkeit ist es, die ich an meinem Job liebe.

Was war deine Motivation an der Steinbeis-Uni ein Master-Studium zu absolvieren?

Ich habe in meinem neuen Job gemerkt, dass es mir leicht fällt, mir neue Themen und Fachwissen anzueignen, dass mir aber im Tagesgeschäft nicht immer die Zeit dafür bleibt. Auch wollte ich mein Wissen vertiefen, um unsere Kunden noch besser beraten zu können. So ist in mir der Wunsch gewachsen, noch einmal zu studieren.

Es kam für mich aus verschiedenen Gründen nur ein berufsbegleitendes Studium in Frage. Zu den Studieninhalten hatte ich ganz klare Vorstellungen. Es sollte möglichst praxisnah und eng am Thema digitale Kommunikation sein. Das begrenzte Angebot der Universitäten hat so die Auswahl etwas vorgegeben. Am Ende war es eine Standortfrage, die von meiner Liebe zur Stadt Berlin beeinflusst wurde. So habe ich mich, auch mit Hilfe und Unterstützung von D&B INTERACTIVE, für die SMI entschieden.

Mit welchen Themen und Inhalten hast du dich in den letzten zwei Jahren beschäftigt?

Der Schwerpunkt meines Studium war Innovation und digitale Kommunikation. Geprägt wurden diese Themen von Vorlesungsinhalten wie Entrepreneurship, Media Markets – Innovation & Strategy, Innovation Management und dem Seminar Digitales Projekt.

Letzteres hat den roten Faden im Studium gebildet. Es ging darum das Gelernte in die Praxis umzusetzen. Aufgabe war es, eine digitale Innovation zu entwickeln, auszuarbeiten und in einen Businessplan zu überführen.

Die Diskussionen zu meiner Idee haben mich bestärkt, an ihr festzuhalten und sie weiter zu verfolgen. So wurde sie Teil meiner Abschlussarbeit. Ich entwickelte eine digitale Plattform für Kunst, die Social Media Mechanismen mit E-Commerce Funktionen verbindet. Das Besondere ist, dass es sich um ein Projekt handelt, das die digitale und die analoge Welt miteinander verbindet.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um mit der Doppelbelastung Arbeit / Studium umgehen zu können?

Ich persönlich habe das Studium selten als echte Doppelbelastung empfunden. Deswegen glaube ich, dass man vielleicht auch ein bisschen verrückt sein muss.

Aber mal im Ernst. Aus meiner Sicht ist es wichtig, das Studium zwar ernst zu nehmen aber nicht zu verbissen zu sein. Die Grundvoraussetzung ist, dass man sich für die Inhalte des Studiums interessiert und gewillt ist Neues zu lernen. (...)

Was von dem Gelernten kannst du konkret in deinen Job einbringen? Sprich, was haben deine Kunden von deiner neugewonnen Expertise?

Ich habe bereits während des Studium viele gelernte Inhalte in die Praxis einbringen können. Neben den fachlich nahen Themen – die mir mehr Sicherheit in der Kundenberatung und in der Abstimmung mit den Dienstleistungspartnern gebracht haben – waren für mich vor allem das Trainieren von Präsentationen und das Lernen diverser Methoden in Zusammenarbeit mit und Leiten von Teams, bestehend aus unterschiedlichen Charakteren – wertvoll.

Jetzt ist das Studium geschafft und damit die Doppelbelastung vorbei. Was machst du nun mit deiner gewonnene Freizeit?

Ich kann nicht Nichts tun. (...) Nicht zuletzt ist da ja noch diese Idee aus dem digitalen Projekt, die ich weiterverfolgen und mit Hilfe lieber Freunde auf die Straße bringen möchte. (...)

An dieser Stelle noch mal herzlichen Glückwunsch. Well Done und Chapeau!!

Hier das Interview in voller Länge!